Alfred Frese - Willkommen auf meiner Homepage 

              
        Planfeststellungsverfahren für den beabsichtigten
                    Bau des Polders in Gelting     
                                         Stand: 12.01.2020 bis 19.03.2020
                                                                                                                   Änderung am 12.02.20 - rot dargestellt -            
                                                                                                                                                               Eingefügt am 29.02.20 - Der Planfeststellungsbeschluss liegt vor.
                                                                                                                                                               Eingefügt am 12.03.20 - Einfügung der Überflutungsfläche

Die erste Auslegung aus dem Jahre 2016 musste wiederholt werden, weil die darin angegebene Einspruchsfrist zu kurz
bemessen war.
 
Bei der zweiten Auslegung wurde aber nicht nur die Einspruchsfrist geändert, sondern es wurden Ergänzungen und Weglassungen
im Vergleich zur ersten Auslegung vorgenommen.

 1. - Ein Hinweis auf diese Veränderungen hat es bei der zweiten öffentlichen Auslegung aber nicht gegeben.
                 - Die Veröffentlichung fand am 21.04.2017 im: Amtliches Bekanntmachungsblatt des Amtes Geltinger Bucht auf den
                   Seiten 160 und 161 statt.
  
         - Wer im Glauben war, es wurde lediglich die Einspruchsfrist richtiggestellt, konnte keine Einwendung
           mehr zu den Veränderungen einreichen.
               - In meinem zweiten Einwand vom 22.06.2017 habe ich das beanstandet.

 2. - Während der Anhörung muss der Vorhabenträger 2 Fehler zugeben und berichtigen.
         2a) - Durch eigene Nachmessungen habe ich den im Plan angegebenen Wasserstand von 2,80 Meter am Durchlass
                  an der B 199 angezweifelt und als neuen Einwand bei der 6. Anhörung am 18.09.2018 vorgetragen.
                    - Bei der darauf folgenden Anhörung am 13.11.2018 wird zugegeben, dass der im Plan angegebene
                      Wasserstand von 2,80 Meter nicht stimmt und auf 2,81 Meter berichtigt werden muss.
                  - Im Planfeststellungsbeschluss vom 24.02.2020 wird aber zugegeben, dass der berechnete Maximalwasserstand
                    an der Straßenbrücke Freienwillen 2,85 mNN beträgt.
                      - Weiter steht da: was eine gute Übereinstimmung mit den Messwerten bedeutet. In den folgenden Berechnungen
                        wird von einem Maximalwasserstand von 2,81 mNN ausgegangen. Nun erfolgt ein Verweis auf die
                        Hydraulische Berechnung aus dem Jahre 2013, Seite 13.
                            - Anmerkung: Dort steht aber: oberhalb 1100er: 1,83 mNN, Bestand: 2,86 mNN und weiter rechts:
                                                   oberhalb Freienwillen: 3,09 mNN, Bestand: 2,93 mNN.
                                                        - Was soll man davon halten? Bilden Sie sich bitte Ihr eigenes Urteil.

                
- Mittlerweile zweifele ich auch die Wasserstandshöhe von 2,85 mNN an der Straßenbrücke Freienwillen an
                    und verweise auf die untenstehenden Fotos sowie die Seite 6 der Entwurfsplanung vom 07.12.2015 - Bemessung
                    und Hydraulik: Ergebnisse und meinen Kommentar dazu. (gelbes Feld unten)

        2b) - Der Vorhabenträger gibt bei der Anhörung am 13.06.2018 zu, dass es im Drosselbauwerk eine 1200er Leitung
                 werden wird und die Darstellung der 1000er Leitung im Lageplan redaktionell nicht angepasst wurde.                  
                    
- Je weiter Sie sich in diesem Thema vorarbeiten um so eher kommen auch andere Verdachtsmomente auf.
                         - Vergrösserung des Auslassprofils kann auch Erkenntnis zur Wasserabführung bedeuten.
                               - Das Aufeinandertreffen zwischen Polderauslass und Ortswasser wurde dabei nach meiner Meinung nicht
                                 ausreichend betrachtet. (Siehe Ziffer 4 unterhalb)
                                   - Auch wurden Beteiligte getäuscht und Einsprüche zu dieser Veränderung verhindert.


 3. - Es gibt eine missverständliche Zahlenangabe über den Auzufluss. der mit ca. 3,8 cbm/s angegeben wurde. 
           - Bei meinen Berechnungen (siehe gesonderte Seite: Polderüberlauf) bin ich von durchschnittlich 3,8 cbm/s
             ausgegangen, weil anfangs ja soviel nicht gekommen sein kann. 
             Dies wurde von mir bei der 1. Anhörung am 08.11.2017 so vorgetragen.
           - Der Vorhabenträger behauptet daraufhin in dieser Anhörung, bei der Angabe ca. 3,8 cbm/s handelt es sich
             um einen Spitzenwert.

                      - Meine Anmerkung:  Das ist nicht seriös.
                              Wenn es ein Spitzenwert ist, dann schreibt man nicht ca. sonder Spitzenwert.
                                 - Wurde etwa schon wieder etwas redaktionell nicht nachgebessert?
                                       - Ich stelle mir die Frage:
                                                Handelt es sich nicht um eine Messung vor Ort sondern um eine Modellberechnung?
                                                         - Wenn ja, wie weit ist dieses Modell von der Realität entfernt?
                                                                - Siehe den Text im unteren gelben Feld als Gedankenanstoß.
                                        
        -
Die Einwenderseite will nach der Behauptung, dass es ein Spitzenwert sei, die Dauer dieses angeblichen Spitzenwerts wissen.
           - Der Vorhabenträger sichert zu, die grundlegenden Daten besser aufzubereiten.
                  - Am 13.06.2018 wird der Vorhabenträger an diese Zusage erinnert.
                  - Er gibt zu, dass die Aufbereitung der grundlegenden Daten noch nicht erfolgt ist.
                    Sichert aber zu, dass das noch erfolgt und im Verfahren berücksichtigt wird.

                            - Meine Anmerkung: Das Anhörungsverfahren ist am 13.11.2018 beendet worden und die
                                                                bessere Aufbereitung der grundlegenden Daten wurde nicht vorgelegt.

     - Ich bezweifel, dass bei der Annahme, die ca. 3,8 cbm/s sind ein Spitzenwert, der genannte Wasserstand von 2,81 mNN
       innerhalb von 20 Stunden erreicht werden kann.
                   - Ich habe das als neuen Einwand bei der Anhörung am 13.11.2018 vorgetragen.
                   - Der Vorhabenträger sagt daraufhin, dass das im Verfahren geprüft wird.
                                          

                  Im Planfeststellungsbeschluss vom 24.02.20 wird das Wort: - Spitzenwert - nicht mehr bestätigt.
                          - Stattdessen wird die Angabe: - ca. - durch “etwa” ersetzt. (Siehe Seite 31, 2. Absatz)
                                             - Was soll man davon halten?   Bilden Sie sich bitte Ihr eigenes Urteil.

4.  - Im Plan fehlt der Nachweis für die Sicherstellung der Binnenentwässerung.

         - Erst wenn ein Wasserstand am Durchlass an der Nordstraße die Höhe von 1,81 Meter erreicht ist, beginnt bei dem
           vorgelegten Plan die Auslassdrosselung für den Polder auf 1,4 cbm/s.
              - Der landschaftspflegerische Begleitplan mit Stand vom 14.03.2016 sieht aber vor, bei Bedarf auf 1 cbm/s
                (1000 Liter) zu begrenzen, damit die Binnenentwässerung sichergestellt ist.
                    - Ich habe dies bei der Anhörung am 18.09.2018 vorgetragen.
                         - Der Vorhabenträger will die Unstimmigkeit bzgl. der Literzahl prüfen. Er will auch prüfen, ob der
                           landschaftspflegerische Begleitplan oder die Planung in diesem Punkt überarbeitet werden muss.
                              - Ich trage daraufhin vor, dass bei einer erforderlich werdenden Überarbeitung, dies Auswirkungen
                                auf das gesamte Verfahren hat,
                              - Die Planfeststellungsbehörde will prüfen, welche Auswirkungen das Ergebnis der Prüfung haben kann.

                                    - Meine Anmerkung: Durch die Vergrößerung des Auslassrohres von 1000 mm auf 1200 mm wird
                                                                      die Durchleitung des Ortswassers noch weiter eingeschränkt.

                                       Im Planfeststellungsbeschluss vom 24.02.20 werden meine Bedenken nicht bestätigt.
                                       (Siehe Seite 78, 2. und 3. Absatz)
                                          - Ich verstehe die im Absatz 3 gegebene Erklärung nicht. Man schreibt dort, dass im Bemessungs-
                                            fall Wasserstände von 1,50 mNN bis 1,40 mNN vor der Verrohrung eintreten.
                                               - Auf der Seite 79 letzter Absatz wird in einem anderen Zusammenhang aber eine
                                                 Einstauhöhe von maximal 1,81 mNN zugegeben.

                                                      - Was soll man dazu sagen?  Bilden Sie sich bitte Ihr eigenes Urteil.

                                               - Die Polderauslassdrosselung setzt erst bei einem Wasserstand von 1,81 mNN vor der
                                                 Verrohrung ein. Bei einem Wasserstand bis zu 1,81 mNN kann der Polder demnach ungedrosselt
                                                 auch mehr als 1,4 cbm/s auslassen. Erst recht durch die Durchmesseranhebung von
                                                 1000 mm auf 1200 mm. (Siehe obenstehender Vermerk hierzu)
                                                 Das Ortswasser kommt nach Angabe des WBV mit eine Kapazität von maximal 0,514 cbm/s
                                                 Die DN 1100 kann bei dem Wasserstand von 1,81 mNN maximal 1,55 cbm/s durchschleusen.
                                                 Beides passt somit mit Eintreten der Maximalwerte nicht durch die Verrohrung .
                                                 Ein Nachweis, dass das Ortswasser sich rechtzeitig reduziert, gibt es nicht. Ebenso fehlt eine
                                                 Erklärung, warum man der Auflage, gegebenenfalls den Polderauslass auf 1000 l/s zu drosseln
                                                 nicht nachkommt. Es war eine Klärung zu diesem Punkt zugesagt worden. (Siehe oben blau dargestellt)
                                         - Dann ist da noch etwas in diesem Zusammenhang aus einem anderen Thema.
                                                 Auf der Seite 33, 2. Absatz steht, dass die Abflussbegrenzung der 1100-er Leitung mit
                                                 1,4 cbm/s zu berücksichtigen ist. Es soll eine Überlastung vermieden werden, sodass dass
                                                 Wasser nicht aus der Rohrleitung und aus den Schächten drücken kann.
                                                         - Bei der beabsichtigen Einstaubegrenzung von 1,81 mNN fließen aber 1,55 cbm/s durch.

                                                                  - Was soll man dazu sagen?  Bilden Sie sich bitte Ihr eigenes Urteil.                   
                                            
 
5. - Die Erörterung der zum Plan fristgerecht eingegangenen Einwendungen begann am 08.11.2017 und
       endete nach insgesamt 7 Terminen am 13.11.2018.
          - Gemäß der am 15.03.2019 übersandten Niederschrift wurden dabei mindestens 332 Einwendungen
            aus 7 zusammengefassten Themenblöcken behandelt.
          - Das am 15.05.2019 verschickte Abschlussprotokoll umfasst insgesamt 70 Seiten.

                - Meine Anmerkung zur Abhandlung des Verfahrens:
                             -Es ging bei allen Anhörungen sehr fair und gerecht zu.
                                      - Schade nur, dass Zusagen nicht zeitgemäß erfüllt wurden und daher bei vorhandenen
                                        Unstimmigkeiten erst auf dem Klagewege geklärt werden können.
                                            - Absicht oder ein zeitliches Probelem?. Bilden Sie sich bitte selber ein Urteil.

 6. - Die Polderbemessung wird im Beschluss als ausreichend dargestellt.
           - Hierzu verweise ich auf die Unterseite: - Anmerkungen - zu dieser Seite unter Ziffer: 4. Dimensionierung des Polders.

 7. - Ich habe auf dieser Seite lediglich Bezug auf die von mir vorgetragenen Einwendung genommen.
     
 8.   Der Beschluss für die Planfeststellung liegt jetzt vor.
          - Er umfass 99 Seiten und 2 Anlagen, ist datiert vom 24.02.20 und mir am 26.02.20 zugegangen.
              - Siehe meine Anmerkungen als Unterseite zu dieser Seite (eingefügt am 27.06.2020)
             

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 Die beiden Fotos wurden am 07.03.2020 und 14.03.2020 gemacht.
 Örtlich handelt es sich um die Auunterführung an der Stenderuper Straße in Höhe Freienwillen.
 
 War die Stenderuper Straße überflutet, was mir von Zeugen berichtet wurde, dann ist der Wasserstand
 höher als 2,92 Meter gewesen.
 Gut wäre auch noch ein Foto von der überfluteten Stenderuper Straße im Bereich der Bachunterführung.
 Kann da jemand helfen?
 Ich danke schon jetzt.

 Ungeachtet dessen verweise ich auf die Entwurfsplanung vom 07.12.2015, Seite 6 unter: - Bemessung und
 Hydraulik: Ergebnisse. (Bilddarstellung unten).
 Dort ist die Überflutungsfläche des Polders und auch des eingetretenen Ereignisses aus dem Jahre 2011
 (rot gestrichelt) dargestellt.

 Wie man dort sieht, ist die Stenderuper Straße im Bereich der Bachunterführung in beiden Fällen überflutet.
     Anmerkung: Daraus folgt, dass der Wasserstand mindestens 2,92 Meter betragen haben müsste. (linkes Foto oben)
                             -Der Feststellungsplan wurde mit einem Wasserstand von 2,80 mNN eingereicht.
                             - Auf Grund meines Einwandes auf 2,81 mNN angehoben und im Feststellungsbeschluss vom 24.02.20
                               auf 2,85 mNN erneut korrigiert.  - Wegen der geringen Abweichung wird mit 2,81 mNN weiter gerechnet. -
                                    - Ist der Beschluss bei so einer Sachlage etwa gültig?
                                           - Was soll man davon halten?  Bilden Sie sich bitte Ihr eigenes Urteil.

                                    - War die Angabe von 2,81 mNN eine Messung, dann verweise ich auf das Foto oben (rechtes Foto)
                                    - Sie sehen, wie weit die Messlatte (9,5 cm hoch) unter der Asphaltschicht der Straße steht.
                                         - Nun frage ich mich, was sind das für Modellberechnungen?
                                                 - Wie weit sind die von der Realität entfernt? Bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil.
                                                                               
                                   - Wurde das von der Au ankommende Wasser und der Polder auch so berechnet?
                                      - Ich hoffe, ich habe sie motiviert. Helfen Sie bitte mit. Leider wird die Zeit sehr sehr knapp
 

Überflutungsfläche Ereignis-Polder-20%

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